Was ist Bildmaskierung?
Bildmaskierung verwendet Binär-, Graustufen- oder Alphawerte, um zu steuern, welche Pixel eines anderen Bildes sichtbar sind oder von einer Operation beeinflusst werden. Zwischenwerte der Maske ermöglichen teilweise Deckung und weiche Übergänge.
So funktioniert Bildmaskierung
Eine Maske wirkt beim Compositing als Feld von Deckungsgraden: Ihre Abtastwerte modulieren die Deckkraft der Quelle oder begrenzen den Bereich, in dem ein Effekt berechnet wird. Rastermasken folgen dem Bildraster und können Haare oder weiche Schatten abbilden, während Vektorfreistellpfade für die gewünschte Ausgabegröße in Deckungswerte gerastert werden. Zusammengesetzte Vektorpfade können gemäß Füll- und Pfadregeln Löcher enthalten. Masken kommen in Medienworkflows beim Freistellen, bei selektiven Korrekturen, beim Layout und beim abschließenden Compositing zum Einsatz.
Wichtige Fakten
- Vormultiplizierte Farbwerte erfordern eine konsistente Behandlung des Alphakanals. Werden nicht vormultiplizierte und vormultiplizierte Darstellungen wie identische Darstellungen gefiltert, können dunkle oder helle Farbsäume entstehen.
- Ein Freistellpfad beschreibt die geometrische Zugehörigkeit und kann ohne festes Pixelraster skaliert werden. Weiche Teiltransparenz erfordert jedoch in der Regel gerasterte Deckungswerte oder eine Alphamaske.
- Maske und Quelle müssen dieselbe Koordinatentransformation, dieselben Abmessungen und dieselbe Polarität haben. Eine unbemerkte Größenänderung oder Umkehrung kann die Freistellung verschieben oder den als Hintergrund vorgesehenen Bereich sichtbar machen.
Wann Bildmaskierung wichtig ist
Verwenden Sie Rastermasken für detailreiche Auswahlen oder weiche Auswahlkanten und Vektorpfade, wenn Begrenzungen sauber skalierbar sein oder bearbeitbar bleiben müssen. Falsche Polarität, Ausrichtung oder Interpretation des Alphakanals kann das gewünschte Motiv verbergen oder sichtbare Nahtstellen erzeugen.