Was sind IPTC-Metadaten?
IPTC-Metadaten umfassen standardisierte beschreibende, administrative, rechtliche und redaktionelle Felder, die vor allem in der Nachrichten- und Berufsfotografie verwendet werden. Sie können Bildunterschriften, Urheber, Orte und Nutzungsbedingungen erfassen.
So funktionieren IPTC-Metadaten
Fotosysteme bilden diese redaktionellen Eigenschaften üblicherweise in zwei technischen Formen ab: als ältere binäre IIM-Datensätze und als RDF/XML-basierte XMP-Eigenschaften. Kernfelder können in beiden Formen vorliegen, während neuere Erweiterungsstrukturen auf XMP ausgerichtet sind und umfangreichere Angaben zu Personen, Orten, Rechten oder Bildregionen enthalten können. Ein Importdienst bildet beide Darstellungen auf ein internes Modell ab und wendet Synchronisierungsregeln an, wenn Werte voneinander abweichen. Beim Export werden unterstützte Felder dann in formatspezifische Metadatensegmente eingebettet oder als Begleitdaten bereitgestellt.
Wichtige Fakten
- In einem JPEG werden ältere IIM-Daten üblicherweise in einem APP13-Segment gespeichert, XMP dagegen in APP1. Der Erhalt eines Segments bewahrt nicht das andere.
- Felder, die sowohl in IIM als auch in XMP vorliegen, müssen beim Lesen abgeglichen und beim Schreiben synchronisiert aktualisiert werden. Andernfalls können zwei Anwendungen unterschiedliche Bildunterschriften oder Urheberangaben anzeigen.
- IPTC Extension umfasst strukturierte und wiederholbare Eigenschaften, die sich nicht ohne Verlust von Beziehungen oder Werten in ältere IIM-Felder mit Längenbegrenzung überführen lassen.
Wann IPTC-Metadaten wichtig sind
Importsysteme sollten IPTC-Felder erhalten und indexieren, damit Urheberangaben, Rechtehinweise und redaktioneller Kontext durchsuchbar bleiben. Werden sie entfernt, kann das die Urheberzuordnung oder nachgelagerte Veröffentlichungsworkflows beeinträchtigen.