Was ist Pixelreplikation?
Pixelreplikation vergrößert Rasterinhalte, indem jedes Quellpixel auf einen Block von Ausgabepixeln abgebildet wird. Dabei entstehen keine interpolierten Farben, sodass die ursprünglichen Pixelgrenzen scharf sichtbar bleiben.
So funktioniert Pixelreplikation
Pixelreplikation ist die Nächste-Nachbar-Variante der Neuabtastung: Jede Zielposition übernimmt den Wert eines ausgewählten Quellabtastpunkts, ohne benachbarte Abtastwerte zu mischen. Bei ganzzahligen Vergrößerungsfaktoren werden Quellpixel zu gleich großen Rechtecken, und harte Übergänge bleiben exakt erhalten. Das Verfahren gehört zur Skalierungsphase einer Bildpipeline und ist besonders vorhersehbar bei indizierten Grafiken, Labels, Segmentierungskarten und anderen Daten, deren Abtastwerte nicht durch Mittelwertbildung verändert werden dürfen.
Wichtige Fakten
- Bei einem ganzzahligen Skalierungsfaktor wird jedes Quellpixel auf einen gleich großen rechteckigen Block abgebildet. So bleibt das Raster von Pixelkunst erhalten, ohne Zwischenfarben an den Kanten zu erzeugen.
- Bei einer nicht ganzzahligen Skalierung können nicht alle Zielzeilen oder Zielspalten dieselbe Anzahl an Kopien erhalten. Dadurch variieren die Breiten der vervielfachten Pixel, und diagonale Bewegungen können ungleichmäßig wirken.
- GPU- und Canvas-Pipelines verwenden möglicherweise standardmäßig lineare Filterung. Pixelreplikation erfordert einen Nächste-Nachbar-Sampler oder deaktivierte Glättung in jeder Skalierungsphase, einschließlich der abschließenden Skalierung für die Anzeige.
Wann Pixelreplikation wichtig ist
Wählen Sie Pixelreplikation für Pixelkunst, Masken oder Diagnosebilder, deren diskrete Abtastwerte unverändert bleiben müssen. Bei Fotografien oder nicht ganzzahligen Skalierungsverhältnissen kann sie gezackte Kanten und blockartige Ergebnisse erzeugen.