Was ist 16:9?
16:9 ist ein Breitbild-Seitenverhältnis mit sechzehn Einheiten Breite auf neun Einheiten Höhe. Es ist das Standardbildformat für HD-Fernsehen sowie für die UHD-Stufen 4K und 8K des ultrahochauflösenden Fernsehens.
So funktioniert 16:9
Ein Bild im Seitenverhältnis 16:9 beschreibt die Anzeigegeometrie und keine bestimmte Auflösung, keinen Codec und keine Pixelform. Raster mit quadratischen Pixeln wie 1920×1080 und 3840×2160 bilden es direkt ab, während anamorphe Formate durch Metadaten zum Pixelseitenverhältnis dieselbe Anzeigeform erreichen können. In der Produktion dient es meist als Darstellungsfläche, in die schmalere oder breitere Quellkompositionen eingepasst werden, ohne ihre inneren Proportionen zu verändern.
Wichtige Fakten
- Das Verhältnis entspricht ungefähr 1,78:1. Dezimalangaben sind jedoch oft gerundet und sollten exakte rationale Werte bei Transformationsberechnungen nicht ersetzen.
- Ein gespeichertes Raster muss selbst nicht das Verhältnis 16:9 haben, um so dargestellt zu werden. Die Signalisierung eines nicht quadratischen Abtastseitenverhältnisses kann es bei der Darstellung horizontal umformen.
- Kinoinhalte, die breiter als 16:9 sind, werden üblicherweise mit Letterbox-Balken oben und unten im Bild platziert. Material im Seitenverhältnis 4:3 erhält dagegen meist Pillarbox-Balken an den Seiten, sofern nicht ein gezielter Beschnitt die Fläche füllt.
Wann 16:9 relevant ist
Verwenden Sie 16:9 als Zielformat für herkömmliches Fernsehen, Desktop-Videos und viele Streaming-Darstellungen. Breitere, höhere oder ältere Quellformate erfordern Beschnitt, Pillarbox- oder Letterbox-Balken, um die Proportionen zu erhalten.