Was ist 480p?

480p bezeichnet eine Familie progressiver Videoformate mit 480 vertikalen Pixeln. Gängige Bildgrößen sind 640x480 für Inhalte im Seitenverhältnis 4:3 und ungefähr 854x480 für Inhalte im Seitenverhältnis 16:9.

So funktioniert 480p

Eine Mediendatei mit 480p enthält vollständige progressive Bilder mit 480 abgetasteten Zeilen in der Höhe. Ihre Breite richtet sich nach der vorgesehenen Geometrie und den Encoder-Vorgaben. Der Begriff umfasst daher sowohl herkömmliche Bilder im Seitenverhältnis 4:3 als auch Breitbildvarianten und kein einzelnes exaktes Raster. In modernen Qualitätsleitern für die Auslieferung liegt diese Stufe nahe am Bereich der Standardauflösung. Dort sind korrektes Deinterlacing, die Signalisierung des Seitenverhältnisses und das Herunterskalieren oft wichtiger als starkes Nachschärfen.

Wichtige Fakten

  1. Bei quadratischen Pixeln entspricht 640×480 dem Seitenverhältnis 4:3, während 854×480 das Seitenverhältnis 16:9 annähernd abbildet. Manche Encoder verwenden 848×480, um die Vorgaben zur Blockausrichtung zu erfüllen.
  2. 480p darf nicht mit 480i gleichgesetzt werden: Beide beziehen sich auf 480 sichtbare Zeilen, doch das eine Format enthält progressive Vollbilder und das andere abwechselnde Halbbilder.
  3. Deinterlacing von 480i zu 480p erfordert ein bewegungsabhängiges oder anderweitig gezielt gewähltes Verfahren. Das bloße Zusammenfügen nicht zueinander passender Halbbilder kann Kammartefakte an bewegten Kanten erzeugen.

Wann 480p relevant ist

Bieten Sie 480p an, wenn ein geringerer Datenverbrauch wichtiger ist als feine Details, besonders auf kleinen Bildschirmen. Gehen Sie nicht von einer festen Breite aus; erhalten Sie das Seitenverhältnis der Quelle und erfüllen Sie alle Ausrichtungsvorgaben des Encoders.

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