Was ist eine Bitmap?
Eine Bitmap stellt ein Bild als rechteckiges Pixelraster dar, in dem jedes Pixel einen Farb- oder Intensitätswert speichert. Je nach Kontext kann der Begriff ein Bit pro Pixel oder allgemeiner ein beliebiges Rasterbild bezeichnen.
So funktionieren Bitmaps
Eine Bitmap ordnet Abtastwerte in einem festen zweidimensionalen Pixelraster an. Die räumliche Auflösung ist damit ein wesentlicher Bestandteil der Darstellung. Der Begriff kann im engeren Sinn eine Ein-Bit-Darstellung oder allgemeiner einen beliebigen Rasterpuffer meinen. BMP bezeichnet dagegen eine bestimmte Dateifamilie und sollte beim API-Design nicht als Synonym behandelt werden. Die Daten codierter Formate werden für Compositing und Filter als Bitmap in den Arbeitsspeicher decodiert. Die Größe dieses Arbeitspuffers richtet sich nach Abmessungen, Kanälen, Bittiefe, Zeilenschrittweite und mitunter mehreren Datenebenen.
Wichtige Fakten
- Eine komprimierte PNG- oder JPEG-Datei kann wenig Speicherplatz belegen, sich im Arbeitsspeicher aber zu einer wesentlich größeren Bitmap entfalten. Decoder sollten ihren Speicherbedarf deshalb anhand der Pixelabmessungen statt allein anhand der Dateigröße planen.
- Die Zeilenschrittweite kann über die sichtbaren Pixel hinaus Füllbytes zur Ausrichtung enthalten. Außerdem können Zeilen von oben nach unten oder von unten nach oben gespeichert sein. Das Kopieren von Breite mal Bytes pro Pixel kann solche Puffer beschädigen.
- Beim Vergrößern eines Rasterbilds müssen neue Pixel erzeugt werden; fehlende Details lassen sich nicht wiederherstellen. Vektorrendering wertet dagegen geometrische Primitive in der gewünschten Ausgabegröße aus.
Wann Bitmaps wichtig sind
Anwendungen decodieren Bilder in Bitmaps, um auf einer Zeichenfläche zu zeichnen, Filter anzuwenden, Pixel zu analysieren oder Rasterbilder zu exportieren. Der Arbeitsspeicherbedarf steigt mit den Abmessungen und der Bittiefe, selbst wenn die codierte Quelldatei stark komprimiert ist.