Was ist das RGB-Farbmodell?

Das RGB-Farbmodell stellt Farben durch additive Kombinationen roter, grüner und blauer Kanalwerte dar. Werden alle drei Kanäle erhöht, kommt Licht hinzu. Ihre genaue Interpretation hängt vom zugehörigen Farbraum ab.

So funktioniert das RGB-Farbmodell

RGB ist ein Koordinatenmodell: Eine Farbe wird durch drei Komponentenwerte beschrieben, die die roten, grünen und blauen Primärfarben steuern. Das Modell allein definiert weder Primärfarben noch Weißpunkt, Übertragungskurve oder Zahlenbereich. Für ein reproduzierbares Erscheinungsbild ist daher ein benannter Farbraum oder ein Profil erforderlich. Lichtlineares RGB eignet sich für physikalische Lichtberechnungen, während gammacodierte Werte für Speicher- und Anzeigepipelines praktisch sind. Kameras, Renderer, Encoder, Browser und Bildschirme nutzen RGB in unterschiedlichen Phasen.

Wichtige Fakten

  1. Gleiche RGB-Komponentenwerte ergeben nur dann neutrale Grautöne, wenn der Farbraum und die Anzeigepipeline die Kanäle mit einem gemeinsamen Weißpunkt und Übertragungsverhalten interpretieren.
  2. Alpha ist keine vierte RGB-Primärfarbe. RGB beschreibt Farbkomponenten, während ein optionaler Alphawert separat die Deckkraft oder Abdeckung für das Compositing beschreibt.
  3. Die Matrixumwandlung zwischen RGB-Farbräumen erfolgt normalerweise mit lichtlinearen Werten. Dabei werden die Übertragungsfunktionen vor der Matrixanwendung decodiert und danach erneut angewendet.

Wann das RGB-Farbmodell wichtig ist

Nutzen Sie RGB für Bildschirme, digitale Bilder, Shader und Farboperationen für Browser. Erhalten oder konvertieren Sie beim Wechsel zwischen Systemen das Farbprofil, da identische Kanalwerte sonst unterschiedliche Farben erzeugen können.

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