Was ist HD-Auflösung?
HD-Auflösung bezeichnet Videos oder Bilder mit deutlich mehr Pixeln als bei Standardauflösung. Gängige HD-Abmessungen sind 1280 mal 720 und 1920 mal 1080 Pixel.
So funktioniert HD-Auflösung
HD umfasst verschiedene Konventionen für Bildraster und Abtastung, statt die wahrgenommene Qualität vollständig zu beschreiben. Sowohl ein Bild mit 1280 mal 720 Pixeln als auch eines mit 1920 mal 1080 Pixeln kann diese Bezeichnung tragen. Progressive Abtastung oder Zeilensprungabtastung verändern dabei die Darstellung zeitlicher Abtastwerte. Darstellungsseitenverhältnis und Pixelseitenverhältnis bestimmen, wie das gespeicherte Raster erscheinen soll. In der Produktion ist die Auflösung ein Parameter bei Aufnahme, Schnitt, Encoding und der Gestaltung adaptiver Qualitätsstufen.
Wichtige Fakten
- Das Kürzel 720p bezeichnet ein progressives Format mit 1280 mal 720 Pixeln, während 1080i Bildmaterial mit 1920 mal 1080 Pixeln im Zeilensprungverfahren bezeichnet; das Suffix beschreibt die Abtastung, nicht nur die Bildhöhe.
- Zwei HD-Dateien mit identischen Abmessungen können sich in der sichtbaren Wiedergabetreue stark unterscheiden, da Bitrate, Quellqualität, Farbabtastung, Bittiefe, Bildrate und Codec-Verhalten voneinander unabhängig bleiben.
- Das Hochskalieren von Material mit Standardauflösung auf ein HD-Raster erhöht die Pixelzahl, kann aber nicht erfasste Details nicht wiederherstellen. Eine schlechte Skalierung kann Überschwingartefakte, Unschärfe oder gezackte Diagonalen hinzufügen.
Wann HD-Auflösung relevant ist
Entwickler verwenden HD-Abmessungen, wenn sie Aufnahmeeinstellungen, Player-Layouts und Qualitätsstufen festlegen. Die Bezeichnung allein reicht nicht aus, da auch Seitenverhältnis, Abtastverfahren, Bitrate und Codec die Kompatibilität beeinflussen.