Was sind Video-Bedienelemente?
Video-Bedienelemente sind Oberflächenelemente für Wiedergabe, Pause, Zeitsprünge, Lautstärke, Untertitel, Geschwindigkeit, Qualität und Vollbild. Ein Browser kann sie nativ bereitstellen, oder eine Anwendung kann eine eigene Player-Oberfläche implementieren.
So funktionieren Video-Bedienelemente
Browsernative Bedienelemente werden vom User Agent dargestellt und bleiben eng an dessen Medienzustand gekoppelt. Eigene Bedienelemente sind hingegen Anwendungskomponenten, die dieselben Wiedergabe-APIs steuern. Eine vollständige Bedienoberfläche reagiert auf asynchrone Zustandsänderungen, statt den Erfolg eines Befehls vorauszusetzen. Neben Wiedergabebefehlen macht sie auch die Auswahl zeitgesteuerter Texte, Eingabemodalitäten und Fehlerzustände zugänglich. Bedienelemente bilden die Interaktionsebene zwischen Zuschauer und Wiedergabe-Engine.
Wichtige Fakten
- Der Wiedergabestart ist asynchron und kann durch Browserrichtlinien abgelehnt werden. Eine eigene Wiedergabeschaltfläche muss daher das zurückgegebene Promise behandeln und nach einem Fehlschlag einen korrekten pausierten Zustand wiederherstellen.
- Eine eigene Zeitleiste sollte die ansteuerbaren Zeitbereiche des Medienelements statt nur dessen Dauer verwenden, da Live-Zeitfenster und teilweise verfügbare Medien möglicherweise nicht bei null beginnen.
- Schaltflächen und Schieberegler benötigen Tastaturbedienung, sichtbaren Fokus, barrierefreie Namen und angesagte Werte; reine Zeigerbedienung schließt Menschen aus, die Tastatur oder assistive Technologien verwenden.
Wann Video-Bedienelemente wichtig sind
Behalten Sie native Video-Bedienelemente bei, sofern Produktanforderungen keine eigene Oberfläche und den damit verbundenen Wartungsaufwand rechtfertigen. Eigene Bedienelemente müssen Tastaturbedienung, zugängliche Namen, Fokusverhalten und Gerätekompatibilität erhalten.